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Buchempfehlungen

Wie Kinder lernen
Eine Entdeckungsreise für Eltern und Lehrer
Dawna Markova
Verlag VAK, ISBN 3-924077-84-3

In den meisten Kindern schlummern Talente, die bisher niemand erkannt hat. Im traditionellen Schulunterricht wird nur wenig dafür getan, Begabungen, die ausserhalb des geforderten Leistungsprofils liegen, zu fördern und so den Kindern ein erfolgreiches und lustvolles Lernen zu ermöglichen.
Dieses Buch richtet sich an Eltern und Lehrer, die sich damit nicht zufrieden geben wollen. Es gibt Eltern wertvolle Hinweise, wie sie dem Leistungsdruck auf ihre Kinder entgegenwirken können, und unterstützt Lehrer bei der Anwendung typengerechter Unterrichtsmethoden, die den Persönlichkeiten der Kinder gerecht werden.


Dummheit ist Lernbar
Erfahrungen mit „Schulversagern“
Jürg Jegge
Verlag Zytglogge, ISBN 3-7296-0058-3

Jürg Jegge führt seine Leser zur Einsicht, dass die vermeintliche Lernunwilligkeit der Schüler grösstenteils „auf die forgesetzten Entmutigungen und Kränkungen“ zurückgeht, „denen das Kind in der Familie und in der Schule ausgesetzt ist und denen es nichts entgegenzusetzen hat“. Damit läuft diese Schulkritik nicht etwa Sturm gegen die wissenschaftlich abgesicherte Meinung, es gebe nun mal „schwach begabte“ Kinder, die in der normalen Schule keinen Platz hätten. Jegge kommt es vielmehr darauf an zu zeigen, dass unser Schulsystem die schwächeren und psychisch weniger gefestigten (Unterschicht-)Kinder gleichsam in die „Dummheit“ treibt und damit kehrt sich sein Buch unversehens gegen das geltende Grundschulsystem insgesamt. Indem nämlich vorgeführt wird, dass die Schule die „beschränkten“ Kinder durch angemessene Betreuung von ihren Behinderungen durchaus befreien könnte, indem aufgezeigt wird, wie die Schüler aus ihrer Vereinsamung, ihrer ständigen Misserfolgserlebnissen und ihren (bis zum Suizidversuch gesteigerten) Lebensängsten herauszuführen sind, wird augenfällig, welche erzieherische Möglichkeiten die Grundschule eigentlich hat, ohne sie zu nutzen. (Michael Haller in der „Weltwoche“)

 

Ich will nicht lernen!
Motivationsförderung im Elternhaus und Schule
Gustav Keller
Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-83984-7

Vielen Schülerinnen und Schülern mangelt es keineswegs an Intelligenz. Sie wollen aber nicht lernen, sie sind „faul“ oder haben einfach „keine Lust“. Sie sind nicht genügend „motiviert“. Wie aber entstehen solche Motivationsstörungen und in welcher Form äussern sie sich?
Was kann man tun?
Dieser kompetente Ratgeber klärt Eltern, Lehrer und Erzieher über mögliche Ursachen auf und vermittelt wirksame sowie praxiserprobte Hilfen zur häuslichen und schulischen Motivationsförderung.


Das Drama des begabten Kindes
Eine Um- und Forschreibung
Alice Miller
Verlag Suhrkamp, ISBN 3-518-39153-4

Wir ertragen als Erwachsene das Unerträgliche nur so lange, wie wir uns fürchten zu sehen, dass – und wie – wir als Kinder gezwungen wurden, das Unerträgliche zu ertragen, diesen Zwang als Hilfe anzusehen und uns daran zu klammern.
Wenn wir die Wahrheit unserer Kindheitssituation zu sehen wagen, kommen wir leichter in die Lage, unser Leben frei von inneren Zwängen zu gestalten.


Abschied von der Opferrolle
Das eigene Leben leben
Verena Kast
Verlag Herder Spektrum, ISBN 3-451-05374-8

Viele fühlen sich anderen Menschen ausgeliefert – sie fühlen sich als Opfer ihres Handelns. Sie sehen keine Möglichkeit, an der Situation etwas zu verändern – doch welche Rolle spielen „Opfer“ und Täter“? Wie lässt sich die Dynamik verändern? Erstarrte Positionen aufgeben, ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln, das eigene Leben wirklich leben.


Der kleine Tyrann
Welchen Halt brauchen Kinder?
Jirina Prekop
Verlag dtv, ISBN 3-423-36050-x

Immer mehr Eltern sind ratlos: Obwohl sie bei der Erziehung alles richtig machen wollen, scheinen sich ihre Kinder zu kleinen Tyrannen zu entwickeln. Die bekannte Kinderpsychologin Jirina Prekop zeigt, wie viel Halt Kinder brauchen, damit sie sich ohne Störungen entwickeln können.


Kinder brauchen Grenzen
Jan-Uwe Rogge
Verlag rororo, ISBN 3-499-19366-3

Wie sie den täglichen Erziehungsstress vermeiden können, ohne gleich in autoritäre Verhaltensweisen zu verfallen, das zeigt dieses Buch an zahlreichen konkreten Situationen aus dem Erziehungsalltag. Beim Anziehen oder Aufräumen, beim Fernsehen oder beim Computerspiel, aber auch wenn die Kinder ihre eigenen Grenzen überschreiben wollen: Eltern, Erzieherinnen und Erzieher reagieren heute vielk sensibler auf Kinder, aber häufig reagieren sie auch verunsichert: nur keine Vorschriften! Oft genug lassen sie damit aber die Kinder im Stich, denn für diese stellt es eine Überforderung dar, sich ohne Grenzen selbstverantwortlich in einer unübersichtlichen Welt zur zurechtzufinden. Deshalb gilt es für die Erwachsenen immer, zwischen Festhalten und Loslassen auszubalancieren. Der Familienberater und Erfolgsautor Dr. Jan-Uwe Rogge macht uns mit seinen oft verblüffenden Lösungsvorschlägen Mut, weiter den Weg partnerschaftlicher Erziehung zu gehen.


Warum sie so seltsam sind
Gehirnentwicklung bei Teenagern

Barbara Strauch
Verlag BvT, ISBN 3-8333-0140-6

Das Teenagergehirn ist anders. Die Wissenschaft irrte, wenn sie bisher annahm, die entscheidenden Hirnstrukturen seien in diesem Alter bereits fertig ausgebildet. Im Gegenteil: Das jugendliche Gehirn ist eine einzige Baustelle. Sowohl in den Stirnlappen, dem Sitz des logischen Denkens, als auch in den Gehirnregionen für Sprache und Gefühle erweist sich das Gehirn Heranwachsender als ein dynamisches Gebilde. Wir erfahren etwa, warum Teenager mehr Schlaf brauchen oder warum sie so leicht in Depressionen verfallen. Strauchs Buch bietet Eltern Hilfe – mit fundierten Informationen über das, was in den Gehirnen ihrer nervenaufreibenden und doch liebenswerten Sprösslinge vorgeht.


Autorität ohne Gewalt
Coaching für Eltern von Kindern mit Verhaltensproblemen „Elterliche Präsenz“ als systemisches Konzept
Haim Omer / Arist von Schlippe
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 3-525-01470-8

Zunehmend verlieren Eltern in ihrer Familie die Autorität. Sie werden an den Rand der Familie gedrückt und fürchten sich vor ihren Kindern. Die Kinder haben in der Familie das Heft in die Hand genommen – sei es durch renitentes Verhalten, durch eine körperliche Symptomatik, durch Suiziddrohungen, durch destruktives Verhalten oder offene Gewalt.
In diesem Buch wird ein Vorgehen für Eltern vorgestellt, das auf den Gedanken Gandhis über den gewaltlosen Widerstand basiert: Schrittweise stellen die Eltern ihre elterliche Präsenz wieder her und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Punkte, an denen es gewohnheitsmässig zu Eskalationen kam, entschärft werden.
Das Buch beruht auf der erfolgreichen Arbeit von Haim Omer mit  hunderten von Familien, in denen die Häufigkeit gewalttätiger Interaktionen dadurch deutlich zurückgegangen ist.


Neugierig auf Grosswerden
Praxis der Hypnotherapie mit Kindern und Jugendlichen
Karl L. Holtz/Siegfried Mrochen
Carl-Auer-Systeme Verlag, ISBN 3-89670-390-0

Dieses Buch zeigt die Praxis der Hypnotherpie mit Kindern und Heranwachsenden und ressourcen-, lösungs- und entwicklungsorientierten Perspektiven. Führende Fachleute aus dem deutschsprachigen Raum berichten über Konzepte und Methoden, die sich in den letzten Jahren als erfolgreich erwiesen haben.


Selbstbild
Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt
Carol Dweck
Campus Verlag, ISBN 978-3-593-37911-1

Spitzensportler, Geigenvirtuosen, Elitestudenten, Karrieremenschen – in der Regel sprechen wir Erfolge den Begabungen eines Menschen zu. Doch dieser Glaube ist nicht nur falsch, er hindert auch unser persönliches Fortkommen und schränkt unser Potenzial ein. Die Psychologin Carol Dweck beweist: Entscheidend für die Entwicklung eines Menschen ist nicht das Talent, sondern das eigene Selbstbild. Was es damit auf sich hat, wie Ihr eigenes Selbstbild aussieht und wie Sie diese Erkenntnisse für sich persönlich nutzen können, erfahren Sie in diesem Buch.


Lernen
Gehirnforschung und die Schule des Lebens
Manfred Spitzer
Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 3-8274-1396-6

Wir lernen nicht nur in der Schule, sondern vor allem im Leben. Es geht nicht um Büffeln und Tests, sondern um Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir zum Leben brauchen. Lernen ist die natürliche und nicht zu bremsende Lieblingsbeschäftigung unseres Gehirns. Wir unsere „Lernmaschine im Kopf“ arbeitet und wie wir sie mit Lernerfolg – und auch Vergnügen – arbeiten lassen können, das vermittelt dieses spannende Buch des Psychologen, Philosophen und Medizinprofessors Manfred Spitzer.

 

Je nach Problemstellung empfehle ich Ihnen individuell weitere Literatur.

 


 

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